Übersicht aller Interkulturellen Gärten in Sachsen-Anhalt
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Dessau ist eine schrumpfende Stadt, deren Einwohnerzahl sich in den letzten zehn Jahren fast um ein Viertel reduziert hat. Die Menschen wandern aufgrund des exzessiven Rückgangs der angestammten Industrie und der damit zusammenhängenden Arbeitslosigkeit ab. Im Stadtbild schlägt sich dieser Schrumpfungsprozess in verwahrlosten Industriebrachen und anderen unbewirtschafteten Flächen nieder.
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Der Multikulturelle Paradiesgarten Dessau ist Teil eines neuen Bildungsnetzwerkes "Gärten als Lernorte"/AGORA des Lernens Dessau-Anhalt-Wittenberg), das das längerfristige Ziel verfolgt, Menschen, die aus dem Bildungsprozess ausgeschieden sind, wieder für lebenslanges Lernen zu motivieren. Zu diesem Zweck werden vier Modellgärten mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten zu Lernorten auf- und ausgebaut.
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 Der Integrationsgarten Kademom in Sachsen-Anhalt möchte sowohl die einheimischen als auch die ausländischen Mitbürger und Mitbürgerinnen aller Altersklassen in Kade zusammenbringen und ihnen das aufeinander Zugehen erleichtern. Dabei hat der Initiator des Integrationsgartens, der pakistanisch-indische Künstler Mohsin Zaidi, insbesondere an die Jugendlichen aus dem benachbarten Lernpsychologischen Zentrum gedacht. Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund.
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Im Jahr 2005 begann der Verein Land.Leben.Kunst.Werk. e.V. seine Planungen für einen Schaugarten nach historischem Vorbild, der in das denkmalgeschützte Ensemble „Schloss Quetz“ integriert werden sollte. In intensiver Zusammenarbeit mit Gartendenkmalpflege sowie dem Netzwerk „Gartenträume – historische Gärten in Sachsen-Anhalt“ konnte der Garten im Rahmen mehrerer Arbeits- und Bildungsmaßnahmen des Vereins mit Hilfe zahlreicher Teilnehmer im Jahr 2007 angelegt werden.
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 Seit März 2006 existiert der Internationale Garten Stendal-Stadtsee, den der Kultur- und Umweltbildungsverein Vitos e.V. im Rahmen des Projekts Soziale Stadt durch die LOS-Förderung des Bundesfamilienministeriums gestalten konnte. Unter Leitung des Landschaftsarchitekten, Gärtners und Umweltbildners Norbert Krebber wurden 1800 qm des ehemalige DDR-Schulgarten rekultiviert mit 15 Familien, zumeist aus dem Nahen Osten und Afrika. Je nach Familiengröße entstanden 30-60 Quadratmeter große Selbstversorgergärten.
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