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Übersicht aller Interkulturellen Gärten in Sachsen-Anhalt

Dessau › Interkultureller GartenIG1
Dessau ist eine schrumpfende Stadt, deren Einwohnerzahl sich in den letzten zehn Jahren fast um ein Viertel reduziert hat. Die Menschen wandern aufgrund des exzessiven Rückgangs der angestammten Industrie und der damit zusammenhängenden Arbeitslosigkeit ab. Im Stadtbild schlägt sich dieser Prozess in verwahrlosten Industriebrachen und anderen unbewirtschafteten Flächen nieder.
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Dessau › Multikultureller Paradiesgarten paradiesgarten2
Der Multikulturelle Paradiesgarten Dessau ist Teil eines neuen Bildungsnetzwerkes "Gärten als Lernorte"/AGORA des Lernens Dessau-Anhalt-Wittenberg), das das längerfristige Ziel verfolgt, Menschen, die aus dem Bildungsprozess ausgeschieden sind, wieder für lebenslanges Lernen zu motivieren. Zu diesem Zweck werden vier Modellgärten mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten zu Lernorten auf- und ausgebaut.
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Halle / Saale › Stadtteilgarten Glauchahalle_glaucha2
Der Stadtgarten in Halle wird von dem gemeinnützigen Verein Postkult e.V. getragen. Seit seiner Gründung 2007 macht Postkult auf die Vielzahl an leer stehenden Häusern und Flächen in Halle aufmerksam und versucht einige von ihnen durch kulturelle und soziale Projekte zu nutzen und zu beleben. Seit 2009 arbeitet Postkult e.V. vor allem stadtteilbezogen in Glaucha, dem Viertel mit dem höchsten Migrantenanteil in Halle, dem der Ruf eines sozialen Brennpunktes anhängt.
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Kade bei Genthin › Integrationsgarten Kademomprop0t01_kade
Der Integrationsgarten Kademom in Sachsen-Anhalt möchte sowohl die einheimischen als auch die ausländischen Mitbürger und Mitbürgerinnen aller Altersklassen in Kade zusammenbringen und ihnen das aufeinander Zugehen erleichtern. Dabei hat der Initiator des Integrationsgartens, der pakistanisch-indische Künstler Mohsin Zaidi, insbesondere an die Jugendlichen aus dem benachbarten Lernpsychologischen Zentrum gedacht. Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund.
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Magdeburg › Interkultureller Garten (iKuGa) magdeburg_garten
In dem Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt liegen viele Flächen brach und verwildern. Es entstand die Idee, sie für einen Interkulturellen Garten zu nutzen. An der Umsetzung sollten junge und alte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund beteiligt werden.

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Quetzdölsdorf › Garten für nachhaltige LandKultur quetzdoelsdorf1
Im Jahr 2005 begann der Verein Land.Leben.Kunst.Werk. e.V. seine Planungen für einen Schaugarten nach historischem Vorbild, der in das denkmalgeschützte Ensemble „Schloss Quetz“ integriert werden sollte. In intensiver Zusammenarbeit mit Gartendenkmalpflege sowie dem Netzwerk „Gartenträume – historische Gärten in Sachsen-Anhalt“ konnte der Garten im Rahmen mehrerer Arbeits- und Bildungsmaßnahmen des Vereins mit Hilfe zahlreicher Teilnehmer im Jahr 2007 angelegt werden.
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Stendal-Stadtsee › Internationaler Garten prop2y01_stendal
Seit März 2006 existiert der Internationale Garten Stendal-Stadtsee, den der Kultur- und Umweltbildungsverein Vitos e.V. im Rahmen des Projekts Soziale Stadt durch die LOS-Förderung des Bundesfamilienministeriums gestalten konnte. Unter Leitung des Landschaftsarchitekten, Gärtners und Umweltbildners Norbert Krebber wurden 1800 qm des ehemalige DDR-Schulgarten rekultiviert mit 15 Familien, zumeist aus dem Nahen Osten und Afrika. Je nach Familiengröße entstanden 30-60 Quadratmeter große Selbstversorgergärten.
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