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Rosenheim › Christines Bunter Gartenprop2s01_rosenheim
Im Rosenheimer Stadtteil Happing in der Leitzachstraße gibt es seit Jahresanfang 2007 einen Stadtteilgarten. Hier kommen Deutsche und Ausländer, Junge und Alte, gesunde und weniger gesunde Menschen zusammen, lernen sich kennen und bewirtschaften gemeinsam einen Garten. In der Anfangsphase waren zwölf Personen bzw. Familien aus drei Ländern beteiligt, den zunächst 675 qm großen verwilderten Garten nutzbar zu machen.




Im Rosenheimer Stadtteil Happing in der Leitzachstraße gibt es seit Jahresanfang 2007 einen Stadtteilgarten. Hier kommen Deutsche und Ausländer, Junge und Alte, gesunde und weniger gesunde Menschen zusammen, lernen sich kennen und bewirtschaften gemeinsam einen Garten. In der Anfangsphase waren zwölf Personen bzw. Familien aus drei Ländern beteiligt, den zunächst 675 qm großen verwilderten Garten nutzbar zu machen. Gemeinsam haben die Gartler eine riesige Thujenhecke entfernt, Beete angelegt, Blumen, Sträucher und Gemüse gepflanzt und den Brunnen wieder zum Laufen gebracht. In 2008 soll in Gemeinschaftsarbeit ein neues Blockhaus errichtet werden. Außerdem sollen u.a. Hochbeete angelegt werden, damit auch Rollstuhlfahrer beim Projekt mitmachen können. Eventuell kann die Gruppe auch ein weiteres Grundstück übernehmen, damit noch mehr Leute teilnehmen können. Vorgesehen ist auch die Gründung eines eigenen Vereins.
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Hintergrund
Die Menschen, die an diesem Projekt beteiligt sind, wohnen in einem sehr dicht bebauten Stadtteil und haben selbst keinen Garten. Sie kommen zusammen, bauen für sich etwas an und bringen sich in die Gemeinschaft ein. Sie lernen auf diesem Weg auch Menschen prop2s02_rosenheimkennen, mit denen sie sich sonst wahrscheinlich nicht treffen würden. Sie kommen sich näher, und wenn sie sich auf der Straße treffen, dann kennen sie im Stadtteil wieder einen Menschen mehr. Das ist in Happing, Projektgebiet Soziale Stadt, besonders wichtig, denn hier leben Menschen aus mehr als 50 Nationen. Es gibt einen hohen Zu- und Wegzug von Bewohnern. Das Gartenprojekt will dazu beitragen, dass insbesondere Menschen aus anderen Ländern sich hier heimisch fühlen und gut in der Stadtteilgemeinschaft aufgenommen werden.

Neben der Gartenarbeit steht der Garten auch für Stadtteilaktionen zur Verfügung: So hat z.B. an Ostern ein "Oascheibn" mit Kindern und Erwachsenen verschiedener Nationen stattgefunden, was für alle, die dabei waren, sehr lustig war.prop2s03_rosenheim

Die Stadt Rosenheim ist neues Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland. Das Projekt Interkultureller Garten Happing wird von der Sozialen Stadt als eines der Pilotprojekte für das Gesunde Stadtnetzwerk Rosenheim eingebracht.
Das Happinger Gartenprojekt ist ein Pilotprojekt, das hoffentlich zu weiteren Interkulturellen Gärten in Rosenheim führen wird. Außerdem soll es eine Verbindung zur Landesgartenschau in Rosenheim 2010 geben.

Die Leitung der Gartengruppe liegt derzeit bei Marion Loferer,
Quartiersmanagerin im Projekt Soziale Stadt Rosenheim Happing.

Kooperationspartner

  • Stadt Rosenheim
  • Gesunde Städte Netzwerk


Kontakt

Heinz Krauth Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Freiwilligenagentur Rosenheim Ost:
Andrea Dörries Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Happinger Straße 98, 83026 Rosenheim
Tel.: (08031) 237575