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Forschung Forschungsnetzwerk Interkulturelle Gärten Die vielfältige Praxis in den Interkulturellen Gärten und ihr besonderer Ressourcenreichtum weckt zunehmend das Interesse von WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen, die die Gärten als Forschungsgegenstand entdecken. Die wachsende Aufmerksamkeit führte 2004 zur Gründung des Forschungsnetzwerkes Interkulturelle Gärten. Die Vernetzung soll dazu dienen, die Gärten als neuartigen interkulturellen Kontext für sensible Formen der Forschung zu erschließen. Eine wissenschaftliche Reflexion wiederum soll den Gärten zu Gute kommen, denn erst der Transfer der dort geleisteten Arbeit in "Resonanzräume" wie Wissenschaft und Politik ermöglicht eine adäquate Wahrnehmung dieser neuen Sozialräume für Integrationsprozesse und für die Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft. Wer nimmt teil? Es nehmen DiplomandInnen und DoktorandInnen aus den Sozial-, Kultur- und Naturwissenschaften am Forschungsnetzwerk teil. Die Mitgliedschaft ist informell. Hier ein aktueller Überblick über die Mitglieder des Netzwerkes und ihre Arbeiten: (PDF) Wie wird man TeilnehmerIn? Wenn auch Sie ein Forschungsprojekt vorbereiten oder bereits bearbeiten, das auf Interkulturelle Gärten Bezug nimmt, so kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , um an den Aktivitäten des Netzwerk partizipieren zu können. Der Beitrag der Stiftung Interkultur zum Forschungsnetzwerk Die Stiftung Interkultur moderiert die Präsentation und den Austausch von Studien, organisiert Veranstaltungen, publiziert Medien und steht für die Beantwortung von Fragen zu den Gärten zur Verfügung. Auch vermitteln wir gerne AnsprechpartnerInnen aus der Praxis. Ziele des Netzwerkes
Veranstaltungen und Medien
Stand der Dinge Das Forschungsnetzwerk ist ein lockerer Verbund von ForscherInnen verschiedener Disziplinen und Seniorität. Das Spektrum umfasst: Soziologie, Soziale Arbeit, Politikwissenschaft, Architektur, Stadt- und Raumplanung, Agrarwissenschaften, Landschaftspflege, Umweltwissenschaften, Theologie und Philosophie. Entsprechend vielfältig sind die Interessen an und Zugänge zu Interkulturellen Gärten. Die Herausforderung in einer für alle Beteiligten gewinnbringenden Arbeit im Forschungsnetzwerk liegt in der Fähigkeit, die eigenen Vorhaben für die anderen, fachfernen Teilnehmer zu übersetzen. Die meisten Studien verlangen eine persönliche Präsenz der ForscherInnen in IG. Es überwiegt eine Orientierung an qualitativen Methoden (die gelegentlich mit anderen Methoden kombiniert werden). Da viele Studien sich in einer sozialen Topografie bewegen, in die soziale Ungleichheit(en) eingeschrieben sind, entwickeln sie dafür Begriffe. Für das Forschungsdesign und die persönliche Präsenz der Forscher hat dies gleichermaßen Konsequenzen. Auf vorhandene Asymmetrien wird entsprechend reflektiert. Die Praxis der Forschung, die Auswahl der Methoden, die Art der Kommunikation und der Präsenz vor Ort sowie die Formen der Repräsentation der Erkenntnisse sind nicht von diesem komplexen Macht-Wissen-Zusammenhang zu trennen. Daher sind methodische Reflexionen zentraler Bestandteil der Diskussionen im Netzwerk. Dass Forschung in den IG stattfindet, ist gerade aufgrund der vorhandenen Wissen-Macht-Konstellationen notwendig. Es kommt auf das "Wie" an. |
Forschungsprojekte der SI
Gesundheit & Ernährung in Interkulturellen Gärten
Im September 2008 startete in den Internationalen Gärten Göttingen ein
vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
(BAMF) gefördertes Integrationsprojekt der Stiftung Interkultur. mehr Nachhaltigkeit und Religion
Die Kultursoziologin Dr. Sigrid Nökel untersuchte in einem Anforschungsprojekt (Laufzeit vom 1. 5. 2007 bis zum 30. 4. 2009) Nachhaltigkeitsorientierungen und -dispositionen, die in eine kulturell und womöglich auch im engeren Sinne religiös begründete Ethik der Lebensführung eingebettet sind. mehr