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Manche Gartenprojekte haben mit Vandalismus durch Mensch und Hund zu tun.
Das Praxisblatt stellt einige Methoden vor, die sich in den genannten Gartenprojekten (nicht nur Interkulturelle Gärten) bewährt haben. Sicherlich sind diese Erfahrungen nicht auf alle Projekte übertragbar. Ausgangsbedingungen, Lage, Einbettung, Nachbarschaft und auch z.B. die rechtlichen Möglichkeiten, einen Zaun errichten zu dürfen, sind zu unterschiedlich. Doch können die hier beschriebenen Erfahrungen und Ansätze ggf. Planungs- und Handlungsideen anregen, die angepasst an Lage, Vorgeschichte und die lokalen Gegebenheiten auch an anderen Orten hilfreich sein könnten.

Kräuterspiralen sind spezielle Beete, die auf kleinstem Raum den Standortansprüchen von
Kräutern aus verschiedenen Klima- und Vegetationszonen gerecht werden können. Kräuter,
die trockene und nährstoffarme Böden brauchen, können ebenso gepflanzt werden wie
Kräuter, die nährstoffreiche, eher feuchte Bedingungen brauchen. Die zur Verfügung
stehende Oberfläche vergrößert sich durch die Bauart: Die Spirale windet sich nach oben.
Man kann so eine Vielfalt von ganz unterschiedlichen Kräutern anbauen.
Bodennutzung und Bodenpflege in Interkulturellen Gärten
Für die optimale Gartenpflege sind Grundkenntnisse über die Beschaffenheit des Bodens hilfreich. In diesem Praxisblatt werden allgemeine Grundlagen zum Thema Bodenpflege und Tipps zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit vermittelt. Weiterhin sind Informationen zum Thema Bodenbelastung enthalten und Adressen von Institutionen, die im Falle einer Bodenbelastung konsultiert werden können.
Dieses zweite Praxisblatt zum Thema Vereinsgrundlagen stellt die vier Tätigkeitsbereiche gemeinnütziger Vereine und deren steuerliche Bewertung durch das Finanzamt vor und gibt so Antworten auf die Frage, ob und in welchen Grenzen Trägervereine Interkultureller Gärten für Anschaffungen oder die Weiterentwicklung ihrer Arbeit selber Mittel erwirtschaften können. Am Schluss werden außerdem Beispiele von Beschäftigungsverhältnissen und Vergütungsmöglichkeiten beschrieben.
Das Praxisblatt basiert auf dem Seminaren „Der Verein – das unbekannte (Wirtschafts)Wesen“, die die Stiftung Interkultur in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit veranstaltet.
Die Vereinsgründung ist für viele Interkulturelle Gärten ein wichtiges Ziel, das nicht selten die Gartengemeinschaft vor neue, komplexe Fragen stellt. Vor allen Dingen die Vorstände brauchen zumindest ein Grundlagenwissen über Vereinsrecht und -management. Das Praxisblatt basiert auf den Seminaren „Der Verein – das unbekannte Wesen“, das die Stiftung Interkultur in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit veranstaltet. Es erläutert Grundbegriffe, stellt die Vereinsorgane vor und informiert über Haftungsfragen.

Bestimmte Insekten, kleine Säugetiere, Reptilien und Vögel, sind im Garten nützlich. Sie fressen Schädlinge, bestäuben Blüten oder tragen zur Bodenverbesserung bei.
Dieses Praxisblatt stellt einige Nützlinge vor und beschreibt, was in Gärten getan werden kann, um ihnen gute Lebensbedingungen zu bieten.

Nicht alle Interkulturellen Gärten verfügen über einen Wasseranschluss. Einen solchen zu legen macht allerdings nur Sinn, wenn es sich bei dem Gelände nicht um eine Zwischennutzung handelt. Außerdem ist das in der Regel eine recht teure, zeitintensive Angelegenheit. Infor-mationen zum Wasseranschlusssind sind bei den lokalen Wasserversorgungsbetrieben erhältlich. Aber es gibt aber auch andere, oft kombinierbare Wege. Das Praxisblatt stellt eine Auswahl vor.

Ein Thema beschäftigt viele Gärtner/innen jedes Jahr aufs Neue: Schnecken!
Wir haben einige Strategien zusammengetragen, die ohne Gift auskommen. Die Kombination mehrerer Methoden hat die beste Aussicht auf Erfolg.

Wenn Menschen sich nicht mehr bücken können oder im Rollstuhl sitzen, können Hoch- und Tischbeete eine Lösung sein.

Der Begriff stammt ab vom lateinischen componere und bedeutet Zusammengesetztes.
Kompost bereichert den Gartenboden mit organischem Material, dadurch wird er locker, gut durchlüftet und kann mehr Wasser speichern. Durch Kompost wird das Bodenleben aktiviert und die Nährstoffversorgung verbessert. Regelmäßige Anwendung vom Kompost verbessert die Bodenfruchtbarkeit.

Der Gartengerätemarkt boomt. Für jede Gelegenheit, für jeden Boden und jeden denkbaren Einsatz gibt es das passende Gerät in zig Ausführungen. Dabei sind die Gartenwerkzeuge höchst unterschiedlich, insbesondere was Qualität, Haltbarkeit und Nutzen angeht.

Wenn es auf dem Gartengrundstück und in der Nähe keine Toiletten gibt, ist der Bau einer Komposttoilette zu erwägen. Eine Alternative wäre die Chemietoilette, die jedoch mit ca. 100 Euro Mietkosten im Monat zu Buche schlägt.
Vermehrung von Pflanzen
Teil 1: Saatgut ansetzen, Pikieren, Stecklinge schneidenInterkulturelle Gärten sind Orte gestalteter gärtnerischer Vielfalt. In einigen werden Kulturpflanzen aus verschiedenen Herkunftsländern angebaut. Die selbständige Vermehrung von Saatgut trägt zum Erhalt des gärtnerischen Wissens und zur Pflege der Kulturpflanzenvielfalt bei.
Vermehrung von Pflanzen
Teil 2 - Saatgut reinigen und lagernSaatgut ist lebendig und deshalb nur begrenzt haltbar. Es verliert mit der Zeit immer mehr seiner Keimfähigkeit. Um eine Sorte erhalten und das Saatgut wieder erfolgreich anbauen zu können, muss man einiges über Pflanzen, Vermehrung von Saatgut und Lagermöglichkeiten wissen.

Bienenhaltung ist ein uraltes, in allen Kulturen bekanntes Handwerk. Wildbienen zusammen mit Honigbienen und Hummeln leisten den größten Teil der Befruchtung von Blumen und Gehölzen.
Wildbienen sind im Unterschied zu Honigbienen Solitärbienen.

Brotback- und Lehmöfen sind in einigen Interkulturellen Gärten bereits fester Bestandteil der Gemeinschaftsaktivitäten. Damit lassen sich auch weitere zahlreiche Tätigkeiten verbinden z.B. Brotbackaktionen mit Schulklassen oder mit Kindern und Erwachsenen aus der Nachbarschaft. Und natürlich sind selbstgebackene Brote, Fladen und Kuchen eine köstliche Bereicherung für jedes Gartenfest.
DIE WICHTIGSTEN VERORDNUNGEN, GESETZE UND RECHTSVERBINDLICHE VORGABEN AM BEISPIEL VON BERLIN
In vielen Interkulturellen Gärten tauchen Fragen auf, ob bzw. wie die Fläche bebaut werden darf und was sonst noch zu beachten ist. Jedes Bauprojekt beginnt mit einer planerischen Vorbereitung, der Grundlagenermittlung. In dieser Phase werden die Rahmenbedingungen für die zukünftige Planung ermittelt. Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden dabei die gesetzlichen Bestimmungen.
Die Stiftung Interkultur stellt hier einen Musterpachtvertrag (PDF-Datei) zur Verfügung, der die wesentlichen Aspekte anspricht. Es handelt sich lediglich um eine Orientierungshilfe. Die tatsächlichen Regelungen hängen von den Gegebenheiten vor Ort und nicht zuletzt den Eigentümern ab und können sehr unterschiedlich sein. Auch muss in jedem Einzelfall geprüft werden, welche Konditionen sinnvoll und gewollt sind.
Weitere Finanzierungsquellen für Interkulturelle Gärten.
Die Mustersatzung soll die Erarbeitung einer eigenen Vereinssatzung unterstützen. Sie muss ent-sprechend der Ziele und den Aufgaben des zu gründenden Vereins überarbeitet werden. Zur Er-langung der Gemeinnützigkeit empfiehlt es sich, mit dem Finanzamt für Körperschaften den Sat-zungsentwurf vor der Vereinsgründung abzustimmen.
Ohne Öffentlichkeit läuft nichts. Doch wie verschafft man sich in Zeiten der Informationsflut die Aufmerksamkeit und das Interesse der Medien? Die Antwort: Durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit!
Bei jedem Projekt stellt sich die Frage nach der richtigen und notwendigen Versicherung. Mit dieser Information möchten wir einen kurzen Überblick geben.